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Mit dem neuem Jahr fällt am Maria-Stemme-Berufskolleg der Startschuss für ein neues Projekt: „Gemeinsam gesunde Schule entwickeln". Die Initiative der DAK wird wissenschaftlich betreut durch ein Team der Leuphana Universität Lüneburg, das inzwischen bundesweit 20 Schulen auf ihrem Weg zur gesunden Schule begleitet und berät.
Am 03.02.2009 trafen sich Vertreter der Schule, der DAK und der Leuphana Universität um zentrale Rahmenbedingungen für den Erfolg des Projektes zu besprechen. Eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit in den nächsten drei Jahren wurde feierlich unterzeichnet.
Ein erster wichtiger Schritt steht noch in diesem Schuljahr an: Eine Umfrage soll den aktuellen Schulalltag und das Schulklima beleuchten und aufzeigen, wodurch sich Schüler und Lehrer belastet fühlen und was sie selbst für ihre Gesundheit tun.
Mit welchen Themen sich die Lehrer und Schüler des Maria-Stemme-Berufskollegs in den nächsten Monaten beschäftigen werden, hängt vom Ergebnis der Umfrage ab. Silke Rupprecht, Diplompädagogin an der Leuphana Universität Lüneburg erläutert: „Bei der Initiative handelt es sich nicht um ein Standardprogramm für alle teilnehmenden Schulen. Vielmehr wird das Konzept an die Bedürfnisse und die speziellen Anforderungen der Einzelschule angepasst. Die Schulen entscheiden im Endeffekt selbst, woran sie arbeiten möchten. In unserer Ergebnisrückmeldung gehen wir aber natürlich darauf ein, wo wir Stärken und Schwächen der Schule sehen und beraten die Schulen, welche Ansatzpunkte zur Gesundheitsförderung wir entdeckt haben."
Im weiteren Projektverlauf werden Arbeitsgruppen konkrete Gesundheitsziele vereinbaren und Maßnahmen planen. Andrea Zimmermann, Leiterin der AG Gesundheitsförderung und Mitglied der Schulleitung hofft auf eine breite Beteiligung und Unterstützung für das Projekt bei den Schülerinnen und Schülern und bei den Lehrkräften.
Die DAK setzt sich für ein ganzheitliches Verständnis von Gesundheitsförderung ein. „Zum einen wollen wir aufzeigen, wie die Bereiche Ernährung, Bewegung, Stress und psychische Belastung den Schulalltag beeinflussen", sagt Frank Wolff von der DAK-Geschäftsstelle Bielefeld. „Zum anderen wollen wir auch Strukturen und Prozesse der Schule unter Gesundheitsaspekten betrachten, z.B. die Stundenplangestaltung, und hier nach Optimierungsmöglichkeiten suchen."
Andrea Zimmermann freut sich über die kompetente Unterstützung durch die Mitarbeiter der Leuphana Universität und sieht die nächsten drei Jahre als große Chance, Wohlbefinden, Gesundheit und Leistungsfähigkeit aller Beteiligten nachhaltig zu stärken.

Von links nach rechts: Frau Silke Rupprecht, Herr Frank Wolff, Frau Andrea Zimmermann

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